wurde im Jahr 1989
komplett restauriert, die Elektrik wurde von Grund auf
Überholt und neu "verdrahtet". Gleichzeitig
wurde das Fahrzeug mit allen für den Straßenverkehr
erforderlichen Einrichtungen, wie Blinker, Bremslicht
und Warnblinkanlage erweitert. Danach fuhr das Fahrzeug
eine ganze Weile in Hamburg, und nam dort auch an mehreren
Ausstellungen teil. 2002 wurde der Traktor nach Bayern
verkauft, hier nutze der Vorbesitzer den Traktor um per
Heckpritsche einen Rasenmäher ca. 3 km zu transportieren.
Mein K13a
auf einer Hunsrück-Wiese - 2009
Bilder kurz
nach der Restauration - 1989
Die Nordhäuser
Maschinenbau GmbH, die ab 1937 unter dem Name Normag firmierte,
war ein deutscher Hersteller von Traktoren.
Geschichte
Die Firma begann 1934 in Nordhausen am
Harz, Traktoren zu produzieren, und vertrieb sie unter
dem Namen "Rohöl-Ackerschlepper". Diese Schlepper waren
wie der Lanz Bulldog mit einem 1-Zylinder-2-Takt-Glühkopfmotor
ausgestattet. Er sollte bei einer Drehzahl zwischen 500
und 700 U/min eine Leistung zwischen 20 und 26 PS abgeben.
Ab
1938 wurde der 22-PS-Dieselschlepper "NG 22" gebaut, der
ab 1941 von dem ebenfalls 22 PS starken "NG 10" ergänzt
wurde. Diese beiden Schlepper wurden wegen der zunehmenden
Treibstoffknappheit im Verlauf des Zweiten Weltkriegs
1942 aus dem Programm genommen. Hergestellt wurde nur
noch der Holzgasschlepper "NG 25".
Nach
dem Ende des Kriegs lag das Werk der Nordhäuser Maschinenbau
GmbH in der sowjetischen Besatzungszone. Dies erschwerte
den Neuanfang, da die Fahrzeuge vor 1939 hauptsächlich
im Westen Deutschlands verkauft worden waren. Aus diesem
Grund zog Normag in das am Südharz gelegene Zorge um.
Um sich vom alten Standort abzugrenzen, wurde der Markenname
Normag-Zorge gewählt.
In
Zorge konnte bereits im Jahr 1946 wieder mit der Produktion
des 24 PS starken "NG 23" begonnen werden, der in vielen
Teilen dem Vorkriegsmodell "NG 22" glich. 1947 wurde erstmals
ein aus eigener Entwicklung stammender Motor in den "NG
23 K" eingebaut, den das Zweigwerk in Hattingen (Ruhr)
lieferte. Ab 1949 wurde das Schlepperprogramm durch den
"NG 15 L" ergänzt, dem 1950 der "NG 35" folgte. Ab 1952
kamen die Typen "L 10", "Faktor I", "Faktor II" sowie
der Großschlepper "NG 45" hinzu. Damit konnte Normag ein
vollständiges Traktorenprogramm zwischen 10 und 45 PS
anbieten, welches durch die beiden 1954 vorgestellten
Typen "Kornett I" und "Kornett II" weiter abgerundet wurde.
Als
die Absatzzahlen sanken, wurde Normag 1955 von O&K übernommen.
1956 wurde ein komplett neues Schlepperprogramm vorgestellt,
das die Typen "N 12", "K 15a", "K 18a", "F 22", "F 30",
"NG 35 M" und "NG 45 L" umfasste. Doch selbst als 1957
die Typen "K 13a" und "K 16b" hinzu kamen, sanken die
Absatzzahlen weiter. Daher vereinbarte man mit der Porsche
Diesel GmbH, dass diese ab 1. Januar 1958 die Ersatzteilversorgung
der verbliebenen Normagschlepper sichern sollte. Normag
stellte zu diesem Zeitpunkt die Schlepperherstellung ein.